FUKUYAMA ENDE DER GESCHICHTE PDF

Saudi-Arabien eine andere Dynamik herrsche siehe auch Islamismus. Wenn es noch Defizite gibt, dann sind es solche der mangelnden Umsetzung, aber nicht des Prinzips selbst. Jahrhunderts, wonach Geschichte chaotisch und partiell destruktiv verliefe, begegnet er beispielsweise aus gegebenem Anlass mit der guten Nachricht vom Ende des Kalten Krieges. Jahrhunderts, der auf den Optimismus des Hingegen ist die liberale Demokratie, d.

Author:Tern Maubar
Country:Kuwait
Language:English (Spanish)
Genre:Medical
Published (Last):21 November 2018
Pages:340
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ISBN:607-6-30368-265-5
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Man muss sich einfach bewusst sein, dass man sich Vorteile mit Nachteilen erkauft. In einer Demokratie gibt es eine starke Gewaltenteilung. Wir sprechen jetzt von der liberalen Demokratie. Welches sind deren Kernelemente? Dadurch werden dem Gewaltmonopol des Staates Grenzen gesetzt. So hat man eine Institution, die eine Machtinstitution ist, und zwei Institutionen, die das Gewaltmonopol limitieren.

Wenn der Staat zu stark ist, endet man mit — beispielsweise — China, wo die Macht der Regierung praktisch unbegrenzt ist. Rechtsstaat und demokratische Wahlfreiheit befinden sich eben in einem gewissen Widerspruch. Die Geschichte habe gezeigt, welches das beste aller Gesellschaftsmodelle sei.

Das stimmt so pauschal nicht. Wo es Probleme gibt, liegt das nicht am demokratischen System an sich, sondern an den zugrunde liegenden Spannungen in der Gesellschaft. Die USA beispielsweise sind ein unglaublich polarisiertes Land. Diese Polarisierung hat in den letzten zwanzig Jahren stetig zugenommen und erschwert die Kompromisssuche zunehmend.

Eigentlich nichts. Jahrhunderts auch gut gearbeitet. Alle grossen Reformen unter Franklin D. Roosevelt, Lyndon Johnson oder Ronald Reagan sind nur zustande gekommen, weil die beiden Parteien in der Lage waren, zusammenzuarbeiten. Die Frage ist jetzt, ob es ihm gelingt, diese Institutionen zu unterminieren, oder ob diese so stark sind, um ihn in Schranken zu halten.

Bis jetzt scheint mir das der Fall zu sein. Die Islamisten sind hier einzuordnen. Damit wird die Demokratie doch fundamental infrage gestellt? Sicher verstehen sich die Vertreter des radikalen Islams so. Sie sind nicht interessiert an Toleranz, Redefreiheit, Religionsfreiheit.

Es ist viel schwieriger, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren als in die amerikanische. Deutscher ist man durch Blutsbande, durch Abstammung. Ich habe Freunde, die in Deutschland lebten und sagten, es sei sehr schwierig, akzeptiert zu werden. Deswegen konnte ein Politiker Ende des Zusammengeschweisst wurde das Land dann durch grosse Krisen, die Depression der dreissiger Jahre, den Zweiten Weltkrieg.

Trump hat nun eine weisse, nationalistische Gegenbewegung provoziert. Weshalb ist das denn so wichtig geworden? Ich wollte ganz einfach ein Amerikaner sein. Aber in den sechziger und siebziger Jahren gab es einen ideologischen Wandel. Dabei fand der Fortschritt nicht mehr auf der Ebene des Individuums statt, sondern auf der einer Gruppe. Schwarze, Frauen, Homosexuelle, Transsexuelle. Alle stellten sich als Opfer der Gesellschaft dar. Auf diese Weise konnte man einfacher Sympathien und Privilegien gewinnen.

Die Reaktion darauf half Donald Trump. Doch dieser Trend scheint gekehrt zu haben. Das ist richtig. Seither geht der Trend in die andere Richtung. Das trifft zu. Der wichtigste Verteidiger der Demokratie ist damit. Die USA melden sich also aus dieser Thematik ab? Es ist doch etwas komplizierter. Das glaube ich nicht. Doch im Kongress dominiert die Skepsis, ob es sinnvoll sei, sich so eng mit Diktatoren einzulassen.

Wahrscheinlich trifft das zu. Nach den Misserfolgen im Irak und in Afghanistan ist nun eine vergleichbare Reaktion zu beobachten, wonach sich die Vereinigten Staaten nur auf die eigenen Interessen konzentrieren sollten.

Die isolationistische Wendung der Gegenwart muss also nicht anhaltend sein. Da sind Sie nun doch etwas gar optimistisch, scheint mir! Sie benutzte all diese Scheinargumente von Demokratisierung und Freiheit, um die Invasion in den Irak zu rechtfertigen. In Tat und Wahrheit erfolgte die Intervention, weil man dort Chemiewaffen vermutet hatte. Aber es gab doch Opposition gegen Saddam Hussein? Diese hatte allerdings mit demokratischen Idealen nichts zu tun.

In Osteuropa dagegen war man in dieser Hinsicht erfolgreicher. Nicht nur im Islam, in der arabischen Kultur ganz generell gibt es Eigenschaften, die zur Folge haben, dass man sich gewissen Formen der Modernisierung verschliesst. Warum machte denn die Demokratie in den achtziger und neunziger Jahren so grosse Fortschritte? Sie weiss nicht mehr oder hat vergessen, wie schlecht die Alternativen waren. Polen ist da ein gutes Beispiel.

Das Land war die Speerspitze im Kampf gegen den Kommunismus. Die junge Generation dagegen weiss gar nicht mehr, was Kommunismus war.

Das ist aber ein fast normaler Vorgang im Wechsel der Generationen. Auch da sind Sie nun wieder sehr optimistisch. Die Idee der Demokratie ist tiefer verwurzelt, als es momentan den Anschein macht.

Aber wir werden sehen. Wir werden bald die Resultate der Wahlen zum Beispiel in Frankreich haben. Ein Stichwort ist bis jetzt nicht gefallen: Finanzkrise. Die Eliten dagegen kamen weitgehend ungeschoren davon. Dies war schon vor der Finanzkrise zu beobachten.

Die Globalisierung wirkte nun wie ein Vorhaben, das die Eliten zu ihrem eigenen Vorteil vorantrieben. Die Opfer der Globalisierung schienen ihnen egal zu sein. Aber dadurch hat sie den Kontakt mit der Gruppe der weissen Arbeiter verloren. Diese bildeten einst das Zentrum der Partei. Heute haben sie weitgehend ins Lager der Republikaner gewechselt.

Arbeiter und urbane Mittelschichten haben keinerlei Kontakt mehr miteinander. Das war einmal. Heute leben die Republikaner mit einem grossen inneren Widerspruch.

Sie sind auf der einen Seite immer noch die Partei der Wirtschaft. Aber das politische System, das daraus entsteht, ist nicht das Werk der Basis, sondern das einer Elite.

Diese haben grosse Fehler begangen. Das ist genau, was Donald Trump gemacht hat. Ist das nicht beunruhigend? Das ist einfach unsinnig, weil er nicht weiss, wie.

Was passiert dann? Das ist eine wirklich interessante Frage. Er kann die Wirtschaft mit allen Mitteln ankurbeln. Es wird dann einen Crash geben — vielleicht in sechs Jahren. In Japan, in China oder in Indien ist diese Entwicklung ebenfalls zu beobachten. Das war ein Irrtum. Die Deutschen wissen nun, wie anders die Griechen sind. Die Griechen dagegen begegnen den Deutschen jetzt vor allem mit Groll.

Dann sehen Sie die Zukunft der EU nicht sehr rosig? Aber man weiss nun, dass es grosse Hindernisse gibt. Wird sich das Comeback des Nationalstaates fortsetzen oder gar beschleunigen?

Das ist sicher keine gute Entwicklung. China ist ein Beispiel. Der chinesische Nationalismus ist schrecklich, er ist sehr robust, sehr expansiv. Eine weitere Zunahme der Migration wird sicher nicht auf Zustimmung stossen. In der EU sind diese Ursachen noch viel klarer zu benennen: Der Euro ist weiterhin nicht solide, Schengen funktioniert nicht.

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